Ausstellung Operndorf Remdoogo im Lehmmuseum

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Lehmbau im Operndorf Remdoogo in Afrika
Bau einer Krankenstation – entworfen von Francis Kéré, gebaut mit Unterstützung von den Grünhelmen e.V., im Rahmen des von  Christoph Schlingensief initiierten Operndorf-Projektes

Welche Gedanken haben den Regisseur, Autor und Aktionskünstler  Christoph Schlingensief  bewegt, als er 2009 begann, zusammen mit Francis Kéré, dem wohl bekanntesten Architekten  aus Burkina Faso, seine Idee des Operndorfes Afrika zu manifestieren?

Der 2010 verstorbene Künstler hat mit Unterstützung Vieler ein facettenreiches Kulturprojekt ins Leben gerufen. Erste Gebäude, wie beispielsweise eine Schule, Lehrerunterkünfte, Kantine, Tonstudio und eine Krankenstation sind bereits errichtet. Sie sind einem Schneckenhaus entsprechend angeordnet und halten einen zentralen Platz für das bislang nur auf dem Papier existierende, zentrale Festspielhaus vor.

Unsere Sonderausstellung widmet sich dem Bau der Krankenstation, die nach den Plänen von Kéré von Einheimischen in Zusammenarbeit mit den Grünhelmen e.V. gebaut wurde.

Nicht nur, weil in diesem Gebäude für die Innenschale der Außenwände Lehmsteine eingesetzt wurden, wollen wir es präsentieren, sondern vielmehr, weil es im Gesamtzusammenhang mit einem kultursozial sehr besonderen Beispiel für nachhaltige Regionalentwicklung steht – ein Thema, das auch dem FAL e.V. seit Anbeginn ein großes Anliegen ist.

Programm zur Ausstellungseröffnung

Termin: Freitag, 4. Mai 2018
Ab 18.30 Uhr Imbiss- und Getränkeverkauf vor dem Museum
19.30 Uhr Ausstellungseröffnung durch Britta Wolff, Kuratorin der Ausstellung und Vorsitzende des Förderkreises Lehmmuseum Gnevsdorf e.V.
19.45 Uhr Till Gröner, Projektleiter, Der Bau der Krankenstation im Operndorf Remdoogo

Ort: Lehmmuseum Gnevsdorf
Um Anmeldung wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei


gepostet am : Apr 23 2018
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