Kindertag 2018: Sagen und Mythen rund um den Golem

Golem LehmmuseumSagen und Mythen rund um den Golem – Der Kindertag am Lehmmuseum Gnevsdorf

Gleich wenn man das Lehmmuseum betritt, funkeln die Augen eines riesigen Golems. Woher kommt er und wie konnte er aus Lehm zum Leben erweckt werden?

Am Kindertag 2018 möchte das Lehmmuseum Gnevsdorf das Geheimnis um den Golem lüften.

Mythen und Geschichten zum Golem hören

Warnfried Altmann liest aus dem Buch „Golem stiller Bruder“. Die Autorin Mirjam Pressler erweckt die weltberühmte Legende um den Prager Golem um Rabbi Löw kinder- und jugendgerecht zum Leben.

Kinder werden eingeladen zuzuhören oder auch selber Bücher zum Golem in die Hand zu nehmen, die der Museumsladen zu diesem Anlass zur Verfügung stellt, z.B. die Graphic Novel „Lehmriese lebt!“. Anke Ruhl hat diese wunderbare Geschichte über zwei Kindern aufgezeichnet, die selbst einen Golem bauen, der über Nacht wundersam zum Leben erweckt wird und allerlei Unsinn anstellt. Einzig die Kinder können ihm eine sinnvolle Aufgabe geben…

Mit den Händen selbst einen Golem schaffen

Die Kinder sind eingeladen sich selbst einen Golem aus Lehm und Holz zu bauen, den sie anschließend mit nach Hause nehmen können. Dabei leitet sie die Künstlerin Andrea Silbermann an und ermutigt zu eigenem kreativen Gestalten.

Lehm in Sagen und Mythen der Völker

Das Lehmmuseum Gnevsdorf zeigt nicht nur Exponate zu der Nutzung von Lehm als Baustoff, sondern widmet eine ganze Abteilung zu Lehm in Sagen und Mythen der Völker. Anlässlich des Kindertages bietet der Museumsladen Bücher zum Golem zum Kaufen und Schmökern. Das Lehmmuseum möchte mit dieser Veranstaltung auch das Lesen von Kindern fördern und ihnen einen Zugang zu natürlichen Materialien ermöglichen.

Für Kinder und deren Eltern ist die Teilnahme kostenfrei, wir bitten jedoch um eine Materialspende. Kindergruppen bitten wir um vorherige Anmeldung.

Das Lehmmuseum Gnevsdorf befindet sich in Ganzlin, Ortsteil Gnevsdorf, in der Nähe von Plau am See an der Mecklenburgischen Seenplatte.

Adresse: Steinstr. 64A in 19395 Ganzlin OT Gnevsdorf


gepostet am : May 28 2018
gepostet unter Artikel |

Wegweiser Zukunft – Wangeliner Workcamp Video jetzt online

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es für Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit, sich in Workcamps handwerklich auszuprobieren und Berufe mit Nachhaltigkeit und Zukunft kennenzulernen. Die Workcamps in Wangelin bieten einen Ort, um die eigenen Potenziale zu erkennen und mit Gleichgesinnten und Fachleuten über mögliche Berufswege und die eigene Zukunftsperspektive zu diskutieren.

In Workcamps zu ökologischen Themen in den Bereichen Lehmbau, Strohbau, Upcycling, ökologische Restaurierung, Solarenergie und Biogartenbau wird gemeinsam zukunftsfähiges Bauen und naturnahes Gärtnern erlebt. Bei uns steht das Ausprobieren verschiedener grüner Berufe und das Erfahren durch praktisches Tun auf der Mitmachbaustelle im Vordergrund.

Wir ermöglichen jungen Menschen zwischen 16 und 24 Jahren mit Wohnsitz in den neuen Bundesländern (ausgenommen Region Leipzig und Berlin), an den Wangeliner Workcamps teilzunehmen. Das Bildungsangebot ist für die Teilnehmenden kostenlos, einschließlich Verpflegung, Unterkunft und Reisekosten. Die Sommercamps zur Berufsorientierung finden überwiegend in den Ferien statt.

Weitere Informationen befinden sich unter: www.wangeliner-workcamp.de

Das Projekt „Wangeliner Workcamps – Eine grüne Idee von Zukunft“ wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf – BBNE“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert.


gepostet am : Apr 23 2018
Tags: , , ,
gepostet unter Artikel |

Ausstellung Operndorf Remdoogo im Lehmmuseum

03_09.07.2014_2
Lehmbau im Operndorf Remdoogo in Afrika
Bau einer Krankenstation – entworfen von Francis Kéré, gebaut mit Unterstützung von den Grünhelmen e.V., im Rahmen des von  Christoph Schlingensief initiierten Operndorf-Projektes

Welche Gedanken haben den Regisseur, Autor und Aktionskünstler  Christoph Schlingensief  bewegt, als er 2009 begann, zusammen mit Francis Kéré, dem wohl bekanntesten Architekten  aus Burkina Faso, seine Idee des Operndorfes Afrika zu manifestieren?

Der 2010 verstorbene Künstler hat mit Unterstützung Vieler ein facettenreiches Kulturprojekt ins Leben gerufen. Erste Gebäude, wie beispielsweise eine Schule, Lehrerunterkünfte, Kantine, Tonstudio und eine Krankenstation sind bereits errichtet. Sie sind einem Schneckenhaus entsprechend angeordnet und halten einen zentralen Platz für das bislang nur auf dem Papier existierende, zentrale Festspielhaus vor.

Unsere Sonderausstellung widmet sich dem Bau der Krankenstation, die nach den Plänen von Kéré von Einheimischen in Zusammenarbeit mit den Grünhelmen e.V. gebaut wurde.

Nicht nur, weil in diesem Gebäude für die Innenschale der Außenwände Lehmsteine eingesetzt wurden, wollen wir es präsentieren, sondern vielmehr, weil es im Gesamtzusammenhang mit einem kultursozial sehr besonderen Beispiel für nachhaltige Regionalentwicklung steht – ein Thema, das auch dem FAL e.V. seit Anbeginn ein großes Anliegen ist.

Programm zur Ausstellungseröffnung

Termin: Freitag, 4. Mai 2018
Ab 18.30 Uhr Imbiss- und Getränkeverkauf vor dem Museum
19.30 Uhr Ausstellungseröffnung durch Britta Wolff, Kuratorin der Ausstellung und Vorsitzende des Förderkreises Lehmmuseum Gnevsdorf e.V.
19.45 Uhr Till Gröner, Projektleiter, Der Bau der Krankenstation im Operndorf Remdoogo

Ort: Lehmmuseum Gnevsdorf
Um Anmeldung wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei


gepostet am : Apr 23 2018
Tags: , , , , ,
gepostet unter Artikel |